Prozesstara für Zyklische Anwendungen für einen automatischen Nullpunktabgleich

Was ist ein Prozesstara?

Zyklische Anwendungen beschreiben wiederkehrende, schnelle Kraftzyklen wie sie beispielsweise bei Pressen vorzufinden sind. Bei zyklischen Applikationen ist es wichtig dass in regelmässigen Abständen der Nullpunkt tariert wird um ein Driften des Messsignals auszuschliessen. Durch den Digitaleingang kann der Nullpunktabgleich bequem über die Steuerung eingelernt werden.

Der Nullpunktabgleich kann über die Steuerung ausgelöst werden. Wird der Reseteingang auf >10 V gezogen, so wird das Signal auf Null gesetzt (Reset) und der Nullpunktabgleich wurde durchgeführt.  Ist der Reseteingang dagegen offen oder 0 V, so befindet sich der Sensor oder Messverstärker im Messmodus. Die Resetlogik ist alternativ statt mit „Active-High-Pegeln“ auch mit „Active-Low-Pegeln“ erhältlich.

Die Nullpunkteinstellung bei diesen Dehnungssensoren und Messverstärkern erfolgt durch einen digitalen Nullpunkt-Justiermechanismus, bei welchem die Nullpunktkorrektur während dem Betrieb fest gespeichert wird. Es steht somit ein nichtflüchtiger, stabiler Prozesstara unabhängig der Zykluszeiten bereit. Die Zeitspanne zwischen den einzelnen Tariervorgängen kann frei gewählt werden. Zu beachten ist, dass der Nullpunkt bei einem Stromunterbruch neu eingelernt werden muss. Daher sind diese Dehnungssensoren und Messverstärkern für alle dynamischen Anwendungen geeignet. Sie können in allen Anwendungen universell verwendet werden, die einen periodischen Nullpunkt-Reset erfordern.